Der Handicaplauf im Zeichen unserer schnellen Frauen

Leichtathletik

Unsere schnellen Mädels (v.l.) Sandra, Elke, Juliane und Kathrin hatten den besten Mann, Torsten Rother, beim Handicaplauf „im Griff“. (Foto: Constanze Steinmeyer)

Bei bestem Frühlingswetter waren bei der 23. Auflage der SG Olympia wieder 98 Starter beim Handicaplauf dabei, die vorher gemessen und gewogen  wurden und nach der "geheimen" Tabelle ihre Startzeiten für den 15-km-Lauf erhielten. Mit dabei diesmal Sandra Boitz, Juliane Meyer und Marc Werner (Oberholz), die alle drei schon siegreich beim Leipziger Marathon waren. Allerdings wurde immer wieder verkündet, dies sei der letzte Handicaplauf in Leipzig. Gesamtleiter Christian Brendecke erklärte dann. "Wir werden mit einigen Leuten und Vereinen ins Gespräch kommen, das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen" – die Hoffnung auf Fortführung lebt weiter! Diese Auflage dominierten allerdings unsere schnellen  Frauen, denn Kathrin Bogen (W45) konnte hier nach 1:17:05 h schon ihren sechsten Erfolg verbuchen, mit unserem SC DHfK-Neumitglied Elke Musial (W50/ 1:17:10) und Sandra Boitz (BMW-Team/ W40/ 1:18:39) waren also die ersten drei Plätze vergeben, ehe mit Torsten Rother (Markkleeberg) der erste Mann durch das Ziel lief. Unsere Juliane Meyer kam erst 22:22 min. nach dem ersten Starter auf die Laufstrecke, aber auf ihrer ehemaligen Heim-Anlage kam sie nach 1:21:25 h als Fünfte in das Ziel. Annette Hempel, ebenfalls von unserer Abteilung, erreichte nach 1:26:26 h als 10. den Zielstrich. Bemerkenswert die schnellen Nettozeiten über 15 Kilometer: Juliane Meyer mit 59:03 min. und  Sven Richter mit 55:07 min. Sven hatte allerdings mit 29:58 min. ein sehr großes Handicap – er war der 94. Starter und musste damit fast das gesamte Feld aufrollen, trotzdem belegte er nach 1:25:05 h noch den achten Rang! (ps)